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  SI Informationen 09/00

Korrosionsschutz im Heizungsnetz - 
Bindung von Sauerstoff mit Elektrolyse
Wo Wasser und Sauerstoff zusammentreffen, wird Korrosion zum Problem. Besonders frisches Wasser hat einen hohen Anteil an gelöstem Sauerstoff. Mit der ersten Befüllung des Heizkreislaufes setzt sich unweigerlich der Korrosionsprozess in Gang. Die entstandenen Rostpartikel setzen sich als Schlamm im Rohrleitungsnetz ab. Zudem zeigt die Erfahrung, dass auch in geschlossene Heizungssysteme Luft eintritt, was zur weiteren Korrosion führt.
Mit dem Corrosion Guard bietet Salamander, ein britischer Hersteller für Wasserbehandlungsgeräte, eine umweltfreundliche Lösung für diese Probleme an. In dem Gerät ist eine Kupfer/Zink-Zelle, in der ein schwacher elektrischer Strom entsteht. Ein elektrolytischer Prozess soll dafür sorgen, dass der Sauerstoff mit dem Zink zu Zinkoxid reagiert.
 
CORROSION GUARD von Salamander.
Was aus so manchen Heizungsanlagen kommt, hat mit Wasser nicht mehr sehr viel zu tun.

In einem Heizungssystem, das nur wenig Sauerstoffeintritt hat, soll die Lebenserwartung des Gerätes über zehn Jahre betragen.
Mit dem Corrosion Guard wurde, so Salamander, der Einsatz von chemischen Zusätzen überflüssig. Das aufwendige Nachdosieren von Chemikalien bei Wartungsarbeiten und beim Nachfüllen der Anlage entfällt damit ebenfalls.
Die Produkte von Salamander werden in Deutschland von Xaver Bertsch Industriebedarf vertrieben.